Archiv für April 2006

Hologramm stürzt von Palme

Keith Richards, 62-jähriger Stones-Gitarrist, ist während eines Urlaubs auf den Fidschi-Inseln von einer Palme gestürzt und zog sich eine Gehirnerschütterung :-) zu, meldet stern.de

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Ich persönlich glaube seit einem Stones-Konzert in Berlin 1983 (!) das Richards nicht mehr existiert, sondern in Form von technisch hochwertigen Hologrammen bei Konzerten etc. eingespielt wird.

Das Hologramme aber von Palmen stürzen, tststs, innovation never stopps.

Hilfe, Steve Ballmer droht mit Hardware?

In einem Interview der Welt-online droht Microsoft-Chef Steve Ballmer, auch bekannt als begnadeter Redner und Tänzer, mit Microsoft-eigener Hardware. Im Musikgeschäft habe Apple die Nase vorn, das wurme ihn sehr. Apple brauche Konkurrenz und die könne nur Microsoft bieten. „Ballmer: Keine Frage, es wäre mir lieber, wenn der iPod eine Microsoft-Erfindung wäre. Das Gerät ist ausgesprochen populär.«
Beim Bau kommender Generationen von Multifunktionsgeräten (Foto, Video, Musik, Kommunikation) werde Microsoft „ganz sicher nicht an der Außenlinie stehen“.

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Und Ballmer weiter: „Apple hat allerdings nichts Neues erfunden, sondern existierende Technologien geschickt kombiniert. Es ist ihnen gelungen, Musik-Services, Abspiel-Geräte und Software in einem netten Paket zusammenzuschnüren.“

Im Erfinden von Neuem ist Microsoft nicht gerade groß, Windows war vom ersten Tag an eine zudem noch schlechte Kopie des Mac-Betriebssystems, Innovation ist da also nicht zu erwarten. Siehe UMPC alias Origami. Das Konzept hatte Apple mit dem Newton schon vor Jahren. Kaum auszudenken was ein fortgeführter Newton heute mit den hässlichen Origamis machen würde.

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Fit for Life durch Langeweile

Boring lessons ‘are preparation for life’ titelt der englische „the independent“ in einer seiner vergangenen online-Ausgaben. Schule, so die zitierten Lehrer, müsse den Zöglingen vermitteln, dass das Leben keine Veranstaltung im Disney-Stil sei, Unterricht könne keine 5-tägige Tanz-Sing-Action-Show sein.

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Schülerinnen und Schüler heute seien überstimuliert und müssten eine gute Portion Langeweile aushalten können – im gemächlichen Kriechen des Unterrichts sehen die Pädagogen im besten Zen-Sinne eine Übung zur Meditation und Besinnung auf das Wesentliche für playstation-gethrillte Speed-Kids.
Wow!
Das englische Bildungswesen ist doch immer wieder für Überraschungen und Innovationen gut. Und das PISA-geplagte Deutschland kann sich vielleicht von dieser Innovation der Langeweile eine Scheibe abschneide, aber bitte in aller Ruhe.
Nicht Ganztagsschule und Zentralabitur retten das deutsche Bildungswesen sondern solide in den Bart gebrummelte Lehrervorträge. Zurück in die didaktische Steinzeit- gute Reise!

Happy Birthday Lasse!

Mein Patenkind wird 3!
Einen ganz lieben Geburtstagsgruß an dich, kleiner Mann, es wird noch Jahre dauern bis du ihn vielleicht einmal in einem Archiv finden wirst.

lasse

WURLAUB…Wellness…Sandwalking

5 Tage auf Spiekeroog mit Jannis (3 1/4) haben entspannt und den Kopf freigepustet für neue Ideen, Pläne und Projekte. Eine schöne Insel, ein entspannter Papa-Sohn-Urlaub gemeinsam mit Antje, Klaas und Rieke – so soll es sein.
Interessant auch, was andere Leute so tun müssen, um sich zu entspannen. Der normale Strandspaziergang barfuß ist natürlich nicht hipp, da muss es schon Sandwalking mit Stöcken sein. Und den Abend krönt dann sicher ein Essen im Restaurant Spiekerooger Leidenschaft. Na dann. Bei uns gab es Frikadellen und Spaghetti. Lieber Urlaub als Wurlaub.

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OS-History

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Eine interessante Geschichte bei wired zeigt einen Überblick über die Entwicklung der Apply-Betriebssysteme seit den Ur-Tagen 1978. Mit netten Bildern ein unterhaltsamer Ausflug in die Vergangenheit. Bei mir begann diese übrigens mit dem LC II 1993.

Oben ein Screenshot vom Apple II unter DOS!

Immer gemocht

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Bildung zu teuer?

Ein Beitrag bei it&w bringt das Zitat des Tages:
„Wenn ihr meint, Bildung sei teuer, wartet ab und schaut, wie teuer Dummheit ist.“
Übrigens sollte man diesen Satz nicht nur in Berlin antackern sondern mindestens an jedes Rathaus dieser Republik.

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XP gesteved…

Harte Zeiten für eingefleischte Apple-Jünger und -Fans. Nach dem Prozessor-Switch zum historischen Gegner Intel unternimmt die „think-different-Company“ heute den nächsten Schritt: Mit der Software Boot Camp kann nun jeder Intel-Mac WindowsXP booten und Programme ausführen. „Windows im Mac“ ist der Börse in New York einen Sprung der Aktie um rund 10% Wert, Apple werden deutliche Steigerungen des aktuell bei rund 4% liegenden Marktanteils prognostiziert.
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Was sagt der hardcore-Apple-Fan dazu? Sollten wir Steve Jobs verdammen? Nein, Boot Camp ist ein weiterer Schritt in der Jobs-eigenen Strategie des Switches und auch ein Lehrstück in reality-distortion-field. Wer XP auf einem Mac fährt wird irgendwann ganz zum Mac kommen, so der Ansatz und wenn er nicht switcht ist immerhin XP auf einem Mac besser als XP auf einem PC. Ein cooler Ansatz und ich schätze die Strategie (geht weiter) und auf. Der Mac ist auf dem Weg zum multi-system-computer, think different.
Der Name allerdings löst andere Assoziationen aus oder?
„Ein Bootcamp (englisch to boot: jemandem einen Fußtritt geben) ist ein Lager zur Besserung und Rehabilitation von Straftätern, vor allem von straffällig gewordenen Jugendlichen. Als Alternative zur Freiheitsstrafe in einem gewöhnlichen Gefängnis werden 120 Tage in diesem Camp angeboten…“ weiß wikipedia. Ok – ich bezweifel ja, dass Windows sich bessern kann, aber vielleicht reichen ja 120 Tage XP-Erfahrung auf dem Mac um endgültig gebessert zu werden – dann kann XP deinstalliert und der Mac in den Urzustand zurückversetzt werden.
Aber was ich wirklich glaube ist: Bald kommt OS X für alle Intel-PC. Steve will es nochmal wissen. Klar gibt das große Probleme mit der draußen installierten Riesenbasis an guter, schlechter und anderer Hardware. Ich vermute Apple wird es trotzdem machen und nicht alles was an Hardware gab und gibt unterstützen. Ein zeitlicher Schnitt wird „antike Hardware“ außen vor lassen und für neue Hardware wird es vielleicht ähnlich der Kampagne „made for iPod“ eine Art Qualitätssigel von Apple für OS X-Unterstützung geben. „Made for Macintosh OS X“. Im Mediamarkt weiß dann jeder, was er kaufen kann und was nicht.

Gender-Pipi

Endlich wird auch an der Designer-Front etwas für die Gleichberechtigung getan: Getreu dem Motto „form follows function“ hat der Designer Tamar Dax ein universell von Männlein und Weiblein benutzbares Urinal geschaffen, das sich besonders für öffentliche Toiletten/Waschräume eignet. Mehr dazu beim schockwellenreiter.

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(Quelle)

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w2.jpeg „Manchmal haut einem das Leben mit einem Ziegelstein auf den Kopf. Doch verliert nicht den Glauben an euch. Ich bin davon überzeugt, dass das Einzige, was mich zum Weitermachen bewegte, war, dass ich liebe, was ich tue.“ (Steve P. Jobs, 2005)

kassel documenta-stadt!

Heidi Eckhardt Winter 1968/69, kurzes Treffen mit ihr in Kassel, während wir beide schon an jeweils anderen Orten studierten.

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