Archiv für Mai 2006

Complicated Bill, oder: Der Mangel an Zen steved Microsoft

„Simplicity means the achievement of maximum effect with minimum means.“
(Dr. Koichi Kawana)

ZEN-Philosophie und Steve Jobs haben bekanntlich viel miteinander zu tun, in der wüsten Jugend des Apple-Gurus führten zahlreiche Reisen nach Indien und forschten nach dem Zentrum des Seins, der Erleuchtung und anderen Dingen. Die Frage benutzter oder genossener Hilfsmittel der Erleuchtung sei hier einmal ausgeblendet – interessant sind sicher die Parallelen zwischen ZEN und der dem Mac innewohnenden Magie, seiner Leichtigkeit und Einfachheit. Und während in einem schönen Artikel bei Focus-online Majo von den mac-essentials neulich das Wesen des Mac-Geheimnisses („Warum Apple keine Religion ist“) zu beschreiben suchte, spürt Garr Reynolds in seinem spannenden Blog (Gates, Jobs, & the Zen aesthetic) den Parallelen von Mac und Zen nach: Er verdeutlicht das Ganze im Vergleich von Designs und Präsentation der zwei aktuellen Gurus der Computerwelt Bill Gates (nein, kein Link) und Steve Jobs.
Und tatsächlich könnten schon rein visuell Präsentationen nicht unterschiedlicher sein

complicated_bill2.jpg

zen_master.jpg

gates_bullets.jpg jobs_intel_1.jpg

(Quelle)

Dahinter stecken aber mehr als reine Präsentationskonzepte, es ist eine Frage der Philosophie und -wie ich finde- Kompetenz. Ein Schlüsselbegriff des ZEN und der damit verbundenen Ästhetik ist Kanso, übersetzt Einfachheit, gleichgesetzt mit Schönheit, Anmut und Eleganz.
Wie erreicht ein optisches Konzept, eine Präsentation eine GUI, ein Betriebssystem diese? Durch Beschränkung auf das Nötige und Auslassung des Überflüssigen.

Womit wir beim Mac und dem PC wären.
Der Mac ist keine Religion, der Mac-User kein Jünger.

Aber der Mac ist alles, was der PC in seinem Windows-Gewand nie sein wird (und er ist schon seit 1984): Schön, anmutig, elegant und intuitiv.

Zen! Bill.

Syph-Sultan

Heute ist Sperrmüll in der Landaustraße, lang geplant, oft verschoben, aber wirklich nur Schrott, keine Schnäppchen. Dennoch: Sie sind die da, die von den Rodgau Monotones unnachahmlich besungenen Syph-Sultans. Kennt Ihr das, dieses leise Klappern Eures Sperrmüll-Hümpels nach Einbruch der Dunkelheit, diese halbzwielichtigen Gestalten, die – ähnlich den Zombies im Thriller-Video von Michael Jackson – wie ungute Vorahnungen den Schrott durchfühlen, auf der Suche nach dem Schnäppchen den uralt-Teppich entrollen, auf dem antiken Bürostuhl probesitzen und sich grinsend in Omas blindem Spiegel betrachten. Uahhh. Schlimm sind die Zusteller, die Kühlschrankbringer und Autoreifenentsorger – ich finde Zerstörer der Sperrmüllkultur. Schämt euch! Und ein Hoch auf die Rodgaus…

„Jedes Vierteljahr packt mich das Fieber
Es ist Sperrmüll in unserer Stadt
Umso abgefuckter desto lieber
Denn ich habe die Gemütlichkeit satt

Ich schwinge mich in meinen Wagen
Und heize tierisch ins Revier
Man hört die Parasiten klagen
„Sperrmüll-Batman“ ist wieder hier

(Bridge:)
Mein Käfer, der wird immer voller
Ich bin im Ka-ka-kakerlakenkoller

(Chorus:)
Ich bin der Syph-Syph-Syph-Sultan
Los geht’s mit der Taschenlamp’
Für jedes Mief-Mief-Mief-Sofa (…)“

1.3.5Sperrmuell.jpg

Churubamba – Frauen am Ball

Peruanische Bäuerinnen spielen Fußball – ungewöhnlich, erfolgreich, und als Sieg beim Endspiel in der großem Stadt winken mehrere 1000 Kartoffeln, Nahrung für das ganze Dorf für mehr als drei Monate. Arte berichtet von dieser ungewöhnlichen, schönen, bunten und sportlichen Geschichte.
Im peruanischen Bergdorf Churubamba gibt es weder Strom noch fließendes Wasser, keine Busverbindung führt in das kleine Dorf. Der nächste Ort ist eine Stunde Fußmarsch entfernt – die nächste Stadt Tage. Die Stadt lockt die Frauen nur, um hin und wieder ihre Produkte auf dem Markt zu verkaufen – oder um Fußball zu spielen!

1190476,property=imageData.jpg
(Quelle)

Täglich spielen sie auf 3.850 Meter Höhe: Zwei Dutzend Bäuerinnen. Kicken ist für sie Spaß, Spannung und auch Flucht vor ihrem Alltag aus Feldarbeit, Viehzucht, Haushalt und Kinderversorgung.
Das ist Motivation und Spielfreude, Jürgen :-)

Weisheit des Freitages (3)

Die Wahre Lebensweisheit besteht darin,
im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.
(Pearl S. Buck)

PICT0130.jpg

Der Tisch, der iPod und der Udo

Vorbei! Ja, vorbei die Zeiten, in denen wir unseren treuen digitalen Gefährten auf einem Tisch ablegten, oder gar einem Regal, einer Garderobe etc. Ein Tisch ist das Mindeste für einen iPod, besser noch: Der Tisch zum iPod, am Besten:

Der Konzert-Tisch zum iPod.

Für alle, die besser auf dem Clickwheel als den Tasten des Klaviers brillieren hat die Firma Lovegrove einen im Piano-Design gehaltenen Tisch zum iPod kreiert. Inklusive iPod-Dock und 50W-Super-Boxen.

Der Tisch verleitet nicht nur zum Hören, nein, auch Arbeiten und ein stilvolles Diner sind möglich.

concerto_table_closed.jpg

dining.jpg

Erinnerungen an Udo Jürgens sind sicher nur meiner visuellen Fantasie entsprungen, gleichwohl am heutigen Tag des Handtuchs ein Gedenken an Udo immer drin ist. ;-)

odo12.jpg

Ei, Ei, Ei Berlin

Zurück aus Berlin, der City who never sleeps (auch wenn ein Tagungskollege meinte, dies wäre eine Stadt Namens Frankfurt??), der Stadt der Angela, der Kuppel

staedtetage_061.jpg
(Quelle)

der miefigen aber unvergleichlichen U-Bahn und des mulmigen Gefühls beim Versuch mit einem iBook in der Tasche abends um 7 das jüdische Museum zu finden. Gott sei Dank fing es an zu regnen, und der Wettergott in Kooperation mit der Berliner U-Bahn in Gestalt der Station Kochstraße ersparte mir die Helden-Rolle. Ich fürchte ich bin auch kein so guter Held, aber ein aufmerksamer Frühstücker. Und beim Frühstück begegnete mir mein

Made my day – die Werbung auf dem Ei:

egg.jpg
(Quelle)

Meines warb für den „Friseur Angela“ – ungelogen, Angela.
Ei, Ei, Ei Berlin!

Fernöstliche Weisheit (1)

„In Ping, der Hauptstadt Chinas, lebten unheimlich viele kleine Menschen, die alle Chinesen waren.“

aus:
Michael Endes Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
(1. Von Lummerland nach China)

324808_1.jpg

Newton- wie es hätte sein können?

Eine recht unbekannte Firma erfreut mein Auge mit diesem netten Gerät. Nun bin ich kein Japaner, auch kein Koreaner und die Details sind auch noch recht freibleibend, vor allem ist da aber ein entscheidender und schwer störenden Punkt. ;-)
Dennoch heizt das Ding meine Fantasie an.
Alles klar, Dr. Watson?

###WM 5.0 PDA with 30GB HDD
The Korean company called Tinnos presents a Windows Mobile 5.0 powered PDA with a 1.8″ 30GB HDD and a 4.3″ screen! More detailed specs below of this machine that will (apparently) be on sale in Japan in June)…###

1.jpg
2.jpg
(Quelle)

Weisheit des Freitages (2)

Wer andern eine Grube gräbt, geht solange zum Brunnen, bis er im Sande verläuft.

(Quelle unbekannt)

Innenminister Schönbohm sollte sich das genau durch den Kopf gehen lassen.

Newton around the World (2)

Der Grand-Daddy aller PDA ist noch immer aktiv und weltweit im Einsatz. Die Newted Community veröffentlicht Bilder von Newtons around the World. Heute:
Newton im Odette Sculpture Park
Windsor, Ontario, Canada

charlton_pacapple_i.jpg
(Quelle)

Nächste Seite »


w2.jpeg „Manchmal haut einem das Leben mit einem Ziegelstein auf den Kopf. Doch verliert nicht den Glauben an euch. Ich bin davon überzeugt, dass das Einzige, was mich zum Weitermachen bewegte, war, dass ich liebe, was ich tue.“ (Steve P. Jobs, 2005)

kassel documenta-stadt!

Heidi Eckhardt Winter 1968/69, kurzes Treffen mit ihr in Kassel, während wir beide schon an jeweils anderen Orten studierten.

IMG_0305

IMG_0289

IMG_0296

IMG_0294

IMG_0322

More Photos